Augenmuskeln trainieren

Kurzsichtigkeit & Weitsichtigkeit erfolgreich behandeln – So gehts!

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Video Transcript

Du hast eine Fehlsichtigkeit, also bist weitsichtig oder kurzsichtig. Und meistens hat man dann auch eine Verschlechterung der räumlichen Wahrnehmung. Und in diesem Video zeige ich dir mal eine Übung, um einfach den Wechsel zwischen Nah- und Fernbereich zu verbessern. Viel Spaß mit diesem Video. Hallo und herzlich willkommen hier auf diesem Kanal. Es freut mich wirklich sehr, dass du wieder mit dabei bist. Wir befassen uns hier hauptsächlich mit dem Thema Augen, Augenübungen, Augentechniken. Wie du mit einfachen Augenübungen deine Sehenswürdigkeit verbessern kannst. Meistens ist es so, dass wenn man fähsichtig ist, wirklich Probleme hat mit dem räumlichen Sehen. Je schlimmer die Fähsichtigkeit ist, also je höher die Dioptrienzahl ist, desto schlechter ist meistens auch die räumliche Wahrnehmung. Räumliches Sehen brauchen wir aber, um ja einfach Dinge besser zu erkennen und es gibt wirklich eine quasi allgemein Übung, egal ob du jetzt kurzsichtig oder weitsichtig bist. Mit dieser Übung verbesserst du einfach deine Fokussierfähigkeit im Nah- und im Fernbereich.

Trainiere deine Augen mit einer Sehtafel

Dazu benötigen wir wieder einmal eine Sehtafel, eine Lesetafel, einmal eine große und eine etwas kleinere. Beide findest du wieder auf unserer Webseite zum kostenlosen Download. Wenn du da einmal bist, kannst du dich auch gerne dort mal umgucken. Wir posten dort regelmäßig neue Tipps, neue Updates, bestimmt was interessantes für dich dabei und würde mich freuen, wenn du dort mal vorbeischaust. Hast du jetzt also die Lesetafel einmal vor dir, dann befestige die größere Lesetafel einmal an der Wand und die kleinere hältst du in deiner Hand. Der ideale Abstand ist diesmal, wenn du auf der großen Seetafel, also welche an der Wand hängt, die Buchstaben noch einigermaßen erkennen kannst. Also sie sollten wirklich schon leicht verschwommen sein. Du solltest sie aber tatsächlich noch erkennen können, dann hast du den perfekten Bereich. Als allererstes beginnst du dir drei Buchstaben auf deiner Seetafel vor dir herauszusuchen. Am besten nimmst du die ersten drei von der linken Seite und beginnst erstmal die oberste Zeile abzuarbeiten. Also suchst die ersten drei Buchstaben aus, schaust sie dir an und dann wechselst du deinen Blick und schaust dir auf die große Seetafel welche anderen anhängen. Das kannst du ein paar mal machen und immer den Wechsel, also nimmst einfach die nächsten Buchstaben wieder, schaust wieder hoch und das immer hin und her. Du kannst natürlich auch variieren, also sprich du kannst von links nach rechts oder auch umgekehrt von rechts nach links oder einfach mal querbeet oder du kannst natürlich auch einzelne Buchstaben raussuchen, also komplett durcheinander, je nachdem wie sicher du dich fühlst. Wenn du natürlich Fortschritte erzielst, dann kannst du natürlich da immer mal ein bisschen variieren, sodass es einfach auch nicht langweilig wird für dich. Du kannst ja zum Beispiel auch mal versuchen, deinen Namen von der kleinen Seetafel auf die große zu projizieren. Also du suchst dir deine Buchstaben raus, wo stehen sie und guckst dann, ob du es auch auf der großen Seetafel findest.

Trainiere deine Fokussierfähigkeit mit dieser Übung

Dieser Wechsel, also zwischen Nahbereich, was wir vor uns haben und den Fernbereich, welcher an der Wand ist, damit trainieren wir unsere Fokussierfähigkeit. Also wir können damit dann wieder räumlicher sehen und wenn wir Fortschritte erzielen, gehst du einfach wieder einen kleinen Schritt zurück, so dass die Seetafel an der Wand wieder etwas unklarer wird. Du kannst natürlich auch wieder ein paar Schritte näher rangehen, einfach um deine Augen mal kurz zu entspannen und diese Übung mal machen. Also von links nach rechts, oben, unten, wie auch immer. Dann kannst du ja auch mal von der Seite das machen. Also du wechselst einfach mal die Position während der Übung und dann hast du natürlich noch ein größeres Spektrum von deiner Fokussierfähigkeit abarbeitet. Wenn du jetzt kurzsichtig bist, machst du es bitte genauso. Wenn du weitsichtig bist, also sprich du kannst nur Sachen aus der Entfernung erkennen und nicht Sachen aus der Nähe, dann gehst du natürlich umso näher ran. Also du stellst dich quasi ganz dicht vor der Seetafel hin, jetzt vor dir die kleine Seetafel und versuch von ganz nahen abzulesen, was du erkennen möchtest.

Auch da kannst du natürlich wieder variieren. Geh mal weiter nach hinten, geh mal wieder ganz nach vorne und du machst es halt genau umgekehrt. Du arbeitest sich immer weiter nach vorne und wer kurzsichtig ist, der arbeitet sich immer weiter nach hinten. Das ganze machst du aber maximal fünf Minuten. Also das ist wirklich meine Empfehlung, diese Übung nicht länger als fünf Minuten zu machen, aber dafür kannst du diese Übung halt länger machen, sprich über den Tag verteilt. Du kannst sie am Morgen, Mittags, Abends zum Beispiel oder wenn es dazwischen noch Zeit ist, machst du es auch da nochmal. Also je häufiger du das machst, desto besser ist es. Dadurch gibt es theoretisch auch keine Überbelastung. Jedoch ist diese Übung nur auf 5 Minuten begrenzt, weil sie sehr fordernd ist für unsere Augen. Heißt also, wir brauchen nach der Übung wieder eine Entspannungstechnik.

Tipps zur Verbesserung der Fokussierfähigkeit und Integration ins tägliche Leben

Wie das geht, habe ich dir auch schon mal gezeigt in einem Video, das verlinke ich dir hier oben mal. Das Ganze nennt sich Palmieren. Also kurz vorm, du nimmst deine Hände, reibst sie aneinander, sodass sie schön warm sind und legst sie dann auf deine geschlossenen Augen und versuchst damit deine Augen und deinen gesamten Geist zu entspannen. Ziel der ganzen Übung ist es natürlich den Wechsel, also sprich von Nah- und Fernbereich zu verbessern und dass die Fokussierfähigkeit einfach schneller funktioniert, dass wir wieder räumlich besser sehen können und du wirst dort auch relativ schnell merken, dass sich dort Verbesserungen einstellen. Für diese Übung brauchst du theoretisch ja nicht mal mehr eine Sehtafel, sondern du kannst es auch perfekt in deinen Alltag integrieren. Also sagen wir mal, du fährst jetzt in der Bahn zur Arbeit oder zur Schule und schaust einfach mal aus dem Fenster.

Also du guckst dir Sachen aus der Ferne an und dann schaust du wieder in der Bahn zum Beispiel rein und guckst dir deine Tasche an. Ja diesen Wechsel, dieser von Fern- und Nahbereich fördert natürlich auch deine Sehfähigkeit auf natürliche Art und Weise und nicht so steril wie zum Beispiel jetzt mit der Lesetafel in einem gut belegten Raum. Probier dich einfach da mal aus. Dort wirst du sicherlich selber merken, was dir am meisten Spaß macht und was sich vielleicht auch am besten an deinen Alltag integrieren lässt. Und wenn du weitere Tipps von uns haben möchtest, dann empfehle ich dir, diesen Kanal hier zu abonnieren. Lass gerne einen Daumen nach oben da, das motiviert natürlich und gemein. Wenn du Fragen hast, schreib gerne einen Kommentar oder Anregung. Ich lese mir auf jeden Fall alle durch und wir sehen uns dann beim nächsten Video. Bis dann. Ciao.

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